Pflegetipps für Autos

Privatnutzung von Firmenwagen – 5 Tipps

Eine private Nutzung von Firmenwagen ist durchaus möglich. Zwar sind die Fahrzeuge vorrangig für den Gebrauch für Fahrten zum Kunden oder Fahrten in die Arbeitsstätte vorgesehen, aber mittels Fahrtenbuch oder der so gennannten 1%-Methode werden Fahrten für das Finanzamt erfasst. Private Fahrten oder Wege zwischen Wohnung und Arbeitsstätte gelten seit 2006 sogar als geldwerter Vorteil.
Klare Regelungen für die Nutzung

Eine Privatnutzung ist beispielsweise möglich, wenn ein Arbeitnehmer auf Abruf bereit steht. Der Arbeitnehmer, der einen Dienstwagen erhält, hat vorab eine klare Regelung getroffen, wie dieses Fahrzeug genutzt werden darf. Arbeitgeber bieten beispielsweise gegen eine Reduzierung des Bruttolohns, verbunden mit geringeren Steuern und Sozialabgaben, einen privat nutzbaren Firmenwagen. Es gibt dann zwei Möglichkeiten, wie sich Firmenwägen für den Außendienst und für Mitarbeiter privat verwenden lassen. Die 1 %-Regelung, die auch als Listenpreismethode bezeichnet wir, ermöglicht dem Fahrer eine eingeschränkte Nutzung im privaten Bereich. Dies bedeutet, dass der geldwerte Vorteil bei einem Prozent des auf 100 EUR abgerundeten inländischen Bruttolistenpreises des Fahrzeuges anzurechnen ist. In der privaten Nutzung ist der geldwerte Vorteil aus der Überlassung der Nutzung der Sozialversicherung und der Lohnsteuer unterworfen. Der Rahmen der privaten Nutzung spielt bei der 1%-Regelung im Grunde keine Rolle für das Finanzamt, da nur der Weg zwischen Wohnung und Arbeit oder eine Tagespauschale ermittelt wird. Eine Alternative zur 1%-Regelung ist die Nutzung eines Fahrtenbuches als Ermittlung für geringe Privatnutzung und für eine überwiegende Firmennutzung. Es ist dabei zu beachten, dass dieses für das Finanzamt ausreichend präzise geführt wird. Ist dies nicht der Fall zieht das Finanzamt sofort die 1%-Regelung heran.
Motivation am Arbeitsplatz durch eine private Nutzung

Viele Arbeitgeber verwenden die Möglichkeit eines Dienstwagens als Motivation für bessere Leistungen. Denn mit einer rundum schönen Ausstattung ist der Wagen repräsentativ und steigert Arbeitseinsatz und Motivation. Eine Sonderausstattung, ein angenehmer Rahmen der privaten Nutzung und ähnliche Vergütungen belohnen den Arbeitnehmer und spornen diesen an. Für Dienstreisende ist zwar der Kilometersatz nicht steuerfrei zu erstatten, aber Dienstreisekilometer lassen sich mit der Leasingrate verrechnen. Die Listenpreismethode und die Fahrtenbuchmethode sind hierbei zwei Mittel, um den geldwerten Vorteil zu ermitteln. Für Arbeitnehmer sind beide Methoden einfach anzuwenden. Das Fahrtenbuch eignet sich vor allem für die Arbeitnehmer, die den Dienstwagen nicht nur für private Fahrten verwenden, sondern deutlich mehr Fahrten für den Arbeitgeber damit vornehmen. Praktisch ist die Möglichkeit der privaten Nutzung vor allem dann, wenn der Arbeitnehmer am Wochenende nach Hause zu seiner Familie fährt.